Neueröffnung in Düsseldorf: Oh my Acai? Wohl eher „Aua, mein Portemonnaie“
Die Neueröffnung des Acai-Ladens in Düsseldorf sorgt für gemischte Gefühle. Hier wird nicht nur ein Trend verkauft, sondern auch der Preis.
Ich muss sagen, die neue Acai-Bowl-Bude in Düsseldorf hat mich echt überrascht. Aber nicht unbedingt positiv. Während alle von den gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser brasilianischen Superfrucht schwärmen, habe ich beim Blick auf die Preise nur noch „Aua, mein Portemonnaie!“ denken können.
Erstens, die Preise sind einfach absurd hoch. Klar, Acai ist ein Trend, und Lebensmittel, die nach dem neuesten Gesundheits-Hype schmecken, sind immer teurer. Aber 8 Euro für eine kleine Schale, die man in ein paar Bissen verputzt hat? Das ist für die meisten von uns in der Stadt einfach nicht machbar. Ich meine, könnte ich nicht einfach eine gefrorene Acai-Packung kaufen, das Zeug selbst mixen und es mir gemütlich Zuhause machen? Da würde ich eine Menge Geld sparen.
Zweitens, die Portionen sind, gelinde gesagt, enttäuschend. Man denkt, man bekommt eine vollwertige Mahlzeit, doch stattdessen schaut einen eine kleine Schüssel an, die eher wie ein Snack wirkt. Das Gefühl, genug zu bekommen, bleibt aus. Man könnte fast kotzen, wenn man für eine Menge Geld dann nicht mal satt wird. Was bringt mir die Gesundheit, wenn ich danach hungrig nach Hause gehe?
Jetzt könnte man einwenden, dass man für Qualität bezahlt. Sicher, ich verstehe den Gedanken, aber Qualität allein rechtfertigt nicht die astronomischen Preise. Sicher, wenn ich am Ende des Monats pleite bin, nützt mir die beste Acai-Bowl nichts. Ich will nicht sagen, dass ich nicht bereit bin, für besondere Dinge zu bezahlen, aber wenn das so weitergeht, muss ich mir ernsthafte Gedanken über meine Finanzen machen.
Am Ende des Tages bleibt das Gefühl: Wenn man die gesamte Erfahrung von Atmosphere, Geschmack und eben der Portionen betrachtet, ist der Preis einfach nicht gerechtfertigt. Also, bevor ihr euch hierher aufmacht, überlegt euch gut, ob ihr wirklich bereit seid, euer Portemonnaie zu leeren. Ein schneller Snack könnte bald zu einem teuren Vergnügen werden.